Freude am Singen

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Freude am Singen

„Ich war noch niemals in New York,
ich war noch niemals auf Hawaii
Ging nie durch San Francisco in zerrissenen Jeans
Ich war noch niemals in New York,
ich war noch niemals richtig frei
Einmal verrückt sein und aus allen Zwängen fliehen“

Singen Sie doch einfach mal das Lied von Udo Jürgens und probieren Sie aus, was es bei Ihnen auslöst! Sie werden merken: Obwohl der Text nicht wirklich fröhlich ist, fühlen Sie sich besser, sind in guter Stimmung! Denn egal, ob unter der Dusche, alleine oder mit anderen Menschen im Chor: Singen bereitet Freude und kann glücklich machen.

Singen wirkt positiv auf Körper und Seele

Unter Sängerinnen und Sängern ist es wohl unumstritten, dass das Musizieren mit der eigenen Stimme Freude macht und das körperliche Befinden verbessert. Auch Forscher sammeln immer mehr Beweise, die den stimmungsaufhellenden Effekt des Singens bestätigen: Sie messen tiefgreifende körperliche Veränderungen bei Musikern, angefangen bei der Ausschüttung von Botenstoffen bis hin zu einer Verbesserung der Atemqualität. Zusätzlich bringt Singen auch das Herz-Kreislaufmiteinander / 13 und das Immunsystem in Schwung und reduziert körperliche und psychische Spannungen. Außerdem verbessert sich bei regelmäßigem Singen die Konzentrationsfähigkeit. Die durch das Singen verursachte Freude hat also eine messbare Wirkung auf unsere Körperfunktionen – und eben auch auf unsere eher schwer messbare Stimmungslage. Während wir singen, ist unsere Wahrnehmung auf den Gesang ausgerichtet und wir kümmern uns in diesem Augenblick weniger um die „unperfekten Dinge“ in unserem Leben. Singen lenkt ab und bildet so, bildlich gesprochen, eine stressfreie Insel in unserem oft stürmischen Leben.

Freude am Singen

Singen verbindet Menschen

Besonders wichtig kann auch die soziale Komponente des Singens sein. Wir Menschen sind nun mal meist auf Beziehungen zu anderen angewiesen und benötigen sie für ein erfülltes Leben. Das Singen in der Gemeinschaft kann uns also auch das Gefühl von Zugehörigkeit geben, ebenso wird der Zusammenhalt in der Gruppe durch das Singen gestärkt und: Wir spüren, dass unsere Stimme wichtig ist und gebraucht wird. Übrigens: In der Tagespflege der Diakoniestation Stuttgart am Vaihinger Markt werden, sobald es die Hygieneregeln zulassen, auch wieder Lieder gesungen. Die Pflegedienstleitung Christina De Prest sagt: „Das Musizieren in der Gemeinschaft macht unsern Gästen immer sehr große Freude.“

Text: Marc Ellinghaus

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