Früher und Heute

Die Geschichte der Diakoniestation Stuttgart

Wir blicken stolz auf ein Stück Geschichte zurück und möchten Sie gerne teilhaben lassen

1869
1870/71
1871
1889
1904
1914/18
1920
1930
1939/45
1957
1963
1970
1975
1976
1978
1989
1991
1994
1995
2000
2001
2009
2010/11
2015
2020

1869

April: Die erste Diakonisse wird als Krankenwärterin / Gemeindeschwester eingesetzt. Der Pflegetag kostet 30 Kreuzer. Beginn der organisierten Diakoniearbeit.

1870/71

Der deutsch-französische Krieg unterbricht die Versorgung.

1871

Oktober: Die Diakoniearbeit in den Gemeinden wird wieder aufgenommen. Erstmalige Nennung des Diakonissenvereins.

1889

Fünf Diakonissen in Bad Cannstatt versorgen 247 kranke und pflegebedürftige Menschen.

1904

Die Daimler-Motoren-Gesellschaft in Untertürkheim wird eingeweiht. Stuttgart hat fast 200.000 Einwohner.

1914/18

Erster Weltkrieg: 17 Millionen Menschen verlieren ihr Leben.

1920

25. Februar: 50 Jahre Diakonissen-Verein.

1930

Der Evangelische Diakonissenverein und die Diakonissen ziehen in die Nauheimer Straße.

1939/45

Zweiter Weltkrieg: Etwa 65 Millionen Menschen verlieren ihr Leben. Circa 40.000 Gebäude werden in Stuttgart zerstört oder beschädigt

1957

Die großen Projekte „Kirche in Aktion“ und „Brot für die Welt“ sollen zusammen geführt werden. Abschluss im Jahr 1975/76 mit der Gründung des Evangelischen Werks der Evangelischen Kirche in Deutschland.

1963

Der Vertrag zur deutschfranzösischen Zusammenarbeit wird unterzeichnet. Kennedy beendet seine berühmte Rede in Berlin mit dem Satz: „Ich bin ein Berliner“.

1970

Der Diakonissenverein feiert 100-jähriges Jubiläum.

1975

Gründung der Diakoniestation unter dem Dach der evangelischen Gesamtkirchengemeinde.

1976

Die Gemeinnützigkeit des Vereins Diakoniestation Bad Cannstatt e.V.wird annerkannt Die letzte Gemeindeschwester in Plieningen war in den 60ern/70ern per Moped unterwegs.

1978

Die Diakoniestation Plieningen-Birkach beginnt mit vier Schwestern. 1988 hat die Station 18 Schwestern in Voll- und Teilzeit.

1989

Die Gemeindepflege Bad Cannstatt feiert 120-jähriges Bestehen, pro Jahr werden circa 600 Menschen von 16 Schwestern versorgt. 9. November: Mauerfall

1991

Die Diakoniestation Bad Cannstatt e.V. ist die größte Einrichtung dieser Art in Stuttgart und vermutlich auch die älteste.

1994

25 Jahre Nachbarschaftshilfe. Die 25 Gemeindeschwestern der zweitgrößten Diakoniestation Baden-Württembergs machen jährlich rund 50.000 Hausbesuche und versorgen 900 Menschen.

1995

Die Pflegeversicherung in Deutschland eingeführt.

2000

Fusion zur Diakoniestation Bad Cannstatt mit den Bereichen: Bad Cannstatt, Mühlhausen, Hedelfingen und Untertürkheim.

2001

Diakonie Plus wird mit Unterstützung der Krankenpflegevereine eingeführt.

2009

Die Ökomenische Diakonie- und Sozialstation Sillenbuch (Samariterstiftung) kommt dazu.

2010/11

Die Diakoniestation evangelischer Kirchenkreis Stuttgart bekommt mit den Pflegebereichen Feuerbach und Weilimdorf weiteren Zuwachs. Zum 1.10.2011 kommen zur Diakoniestation Stuttgart die weiteren Bereiche Botnang-West, Mitte-Ost, Markus-Süd (heute Mitte-Süd) und die Seidenstraße-Nord dazu.

2015

Die Diakoniestation Filder GmbH mit den Bereichen Rohr, Plieningen, Vaihingen und Degerloch fusioniert mit der Diakoniestation Stuttgart.

2020

Die Pflegebereiche Weilimdorf und Feuerbach werden zusammen gelegt. Deutschland führt die generalistische Pflegeausbildung ein. Die Diakoniestation Evangelischer Kirchenkreis Stuttgart ist mit rund 500 angestellten und 200 Ehrenamtlichen der größte Pflegedienst in Baden-Württemberg

Das sind wir heute!

Pflege und Fürsorge rundum

Geschäftsführung der Diakoniestation Stuttgart
Armin Picht

Die Häusliche Kranken- und Altenpflege hat eine lange Tradition in Stuttgart.
Vom diakonischen Verein in Bad Cannstatt, der vor über 130 Jahren damit begonnen hat, Suppen an Bedürftige auszugeben bis hin zu einem mittelständischen Sozialunternehmen, dass sich seit Einführung der Pflegeversicherung zur heutigen Diakoniestation Stuttgart entwickelt hat. Als Ansprechpartner für Bürgerinnen und Bürger, als Kooperationspartner oder als Arbeitgeber verstehen wir uns als wichtigen Teil der Gesundheitsversorgung in der Landeshauptstadt. Träger der Diakoniestation ist der Evangelische Kirchenkreis Stuttgart. Eine diakonische Ausrichtung und die Verbundenheit mit den Stuttgarter Kirchengemeinden sind Teil unserer Identität und Tradition, auf die wir sehr stolz sind. Unsere 500 MitarbeiterInnen und 250 Ehrenamtlichen absolvieren jährlich über eine Million Hausbesuche. Qualität, Freundlichkeit und Zuverlässigkeit. Diese Werte werden jeden Tag mit hoher Kompetenz und mit ganzem Herzen von uns gelebt.

Unser Leitbild

Wir wollen den praktischen Auftrag der Diakonie in Wort und Tat umsetzen und streben dabei die Zufriedenheit aller Beteiligten, extern wie intern an.

Wir wollen dazu beitragen, dass Menschen solange als möglich selbstständig und selbstbestimmt in ihrer vertrauten Umgebung leben können.

Wir bieten den Menschen, die sich vertrauensvoll an uns wenden, Pflege, hauswirtschaftliche Hilfen, einen Mahlzeitendienst, Ergotherapie, Beratung und Begleitung.

Unsere Angebote richten sich an kranke, behinderte, alte und pflegebedürftige Menschen, ebenso an deren Angehörige, und an alle Menschen, welche Hilfe benötigen.

Es ist uns wichtig, die fachliche und persönliche Entwicklung der Mitarbeiter zu fordern, fördern und zu sichern.

Wir schaffen Vertrauen durch gegenseitige Information.

Wir sind bestrebt unsere Leistungen und deren Qualität ständig zu verbessern und kostenbewusst zu handeln.

Unsere Leitsätze

Wir geben Ihnen Unterstützung und Sicherheit, dass Sie weiterhin in Ihren eigenen vier Wänden leben können.

Wir sind gut in dem was wir tun, weil wir es gemeinsam tun. Wir geben Ihnen Hilfe in schweren Zeiten.

Pflege die ankommt, wo Menschen am liebsten sind. Das ist unsere tägliche Motivation.

Wir geben Ihnen die nötige Unterstützung zuhause, dort wo sie gebraucht wird.

Um den ständig wachsenden Anforderungen in der Pflege gerecht zu werden, bedarf es an Fachwissen und sehr viel menschlicher Hingabe.

Wir geben Hilfe in schweren Zeiten, weil Menschen nicht immer stark sein können und manchmal Hilfe benötigen, die das private Umfeld nicht geben kann. Wir leisten medizinische Versorgung, damit Menschen so lange wie möglich in Ihrem gewohnten, privaten Umfeld leben können.

Die Grundlage unserer Arbeit bildet das christliche Menschenbild, dem sich all unsere Mitarbeitenden verpflichten.

Jeder unserer Kunden wird von unseren Mitarbeitenden gemäß seiner körperlichen, seelischen, geistigen, sozialen und kulturellen Bedürfnisse mit viel Einfühlungsvermögen betreut und versorgt.

Wir setzen den diakonischen Auftrag in Wort und Tat um und streben dabei die Zufriedenheit aller Beteiligten, extern wie intern an.

Unser Ziel ist es, in individuellen Lebenssituationen bestmögliche Pflege, Beratung und Betreuung zu vermitteln und somit einen Teil für Ihr persönliches Wohlbefinden beitragen zu können.

Unseren hohen Qualitätsstandard sichern wir durch ständige Fort- und Weiterbildung. Dadurch sind wir immer in der Lage unser Bestes für Sie zu leisten.